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Power over Ethernet- oder kurz PoE-Komponenten erobern zunehmend den Markt. Ob Netzwerkkamera, Access Point, IP-Telefon oder IoT-Device, viele Netzwerkendgeräte bedienen sich dieser praktischen Funktion, indem die Spannungsversorgung über das Netzwerkkabel erfolgt.
Der Vorteil liegt dabei klar auf der Hand: der Verkabelungsaufwand wird minimiert, da nur noch ein Netzwerkkabel notwendig ist und die eigentliche Spannungsversorgung entfällt. Mit dem PicoSYS 1656 und 2856 aus dem Hause ICO Innovative Computer GmbH stehen zwei robuste Embedded Systeme zur Verfügung, die diese praktische Funktion über 2 bzw. 4 Netzwerkports zur Verfügung stellen.
HIGHLIGHTS:
Embedded Systeme mit PoE-Unterstützung
2 oder 4 PoE-Netzwerkports
EtherCAT-Unterstützung
16 Digitale IOs
LightSource und Trigger Kanäle
Die für die Wandmontage entwickelten PicoSYS-Systeme bieten neben der PoE- Unterstützung von Netzwerkgeräten noch deutlich mehr. Neben je 8 optisch isolierten digitalen Ein- und Ausgängen besitzen sie 4 Kanäle für LightSource und zusätzlich 4 Trigger Kanäle. Darüber können Lampen und Scheinwerfer mit 24VDC bis maximal 1A pro Kanal angesteuert werden. Auch unterstützen beide PicoSYS das für die Industrie immer wichtiger werdende EtherCAT-Protokoll für Echtzeitkommunikation im Netzwerk. Als EtherCAT-Master sind beide Modelle optimal zur Ansteuerung des ebenfalls bei ICO erhältlichen EtherCAT- Slave Moduls geeignet. Dieses Slave Modul steuert über seine 40 digitalen Ein- und 20 digitalen Ausgänge vielfältige Sensoren und Aktoren in Echtzeit an. Alle Schnittstellen wurden bewusst in die Front der nur (BxTxH) 199x151x75 mm kleinen Systeme integriert, damit sie leicht zugänglich sind. Ihren Dienst verrichten der PicoSYS 1656 und 2856 im erweiterten Temperaturbereich von -20°C bis zu 60°C..
Im PicoSYS 2856 kommt ein sparsamer Intel Celeron J1900 mit 2,0GHz zum Einsatz. Durch die maximale Verlustleistung von gerade einmal 10W eignet er sich auch als sparsames Egde Gateway. Ausgestattet mit 4 Kernen und 4 Threads kann er dynamisch seine Taktrate auf bis zu 2,42GHz erhöhen. Ihm zur Seite stehen 4GB Arbeitsspeicher, die optional auf bis zu 8GB erweitert werden können, sowie eine 64GB schnelle und robuste SSD. Diese kann für mehr Datensicherheit auch als Raid1-Konfiguration ausgerüstet werden. Neben 2 PoE fähigen 1Gbit Netzwerkports besitzt er 2 weitere Gbit LAN-Anschlüsse und kann optional mit WLAN über MiniPCIe erweitert werden. 4 USB 3.0-Ports, sowie ein Grafikausgang über DVI-D und zwei einstellbare RS232/485-Schnittstellen sind ebenfalls mit an Bord. Praktischerweise kann der Modus der seriellen Schnittstellen von außen über einen Schalter eingestellt werden.
Im PicoSYS 1656 kommt hingegen ein kraftvoller Intel Core i3-8100 mit 3,60GHz zum Einsatz. Mit ebenfalls 4 Kernen und 4 Threads kann er selbst anspruchsvolle Automatisierungsaufgaben oder Objekterkennungen spielend meistern. Er ist mit 8GB Arbeitsspeicher ausgestattet, die auf Kundenwunsch auf bis zu 32GB erweitert werden können. Im Gegensatz zum PicoSYS 2856 besitzt der PicoSYS 1656 4 PoE fähige 1Gbit Netzwerkports sowie 2 Standardnetzwerkports. WLAN ist auch bei ihm optional möglich. Wie auch sein kleiner Bruder besitzt er 4 USB 3.0 und 2 einstellbare RS232/485-Schnittstellen und eine Grafikausgabe über DVI-D.
Mit dem PicoSYS 1656 und 2856 stehen zwei professionelle Embedded Systeme zur Verfügung, die zusätzliche PoE-Injektoren oder -Switche überflüssig machen. Durch die digitalen IOs, LightSource und Trigger Kanäle sind sie optimal für Automatisierungs- oder Überwachungsaufgaben vorbereitet. Insbesondere durch das unterstütze EtherCAT-Protokoll sind sie auch hervorragend für den Echtzeitbetrieb ausgerichtet.