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Collax Fencing Device – Datenintegrität bei jedem Betriebszustand

Das patentierte Collax Fencing Device sichert die Datenintegrität jederzeit und bei allen Betriebszuständen und schützt somit vor den Folgen von Split Brain und Stonith Deathmatch.

Ihre Vorteile

  • Effektiver Schutz vor Split Brain und Deathmatch
  • Unabhängiger Kommunikationskanal
  • Kein Admin-Fencing notwendig
  • Kein Quorum mit drei Nodes erforderlich
  • Erweiterbar mit Collax Fencing Expander
  • Automatische Konfiguration

Collax Fencing - ein effektiver Schutz vor Split Brain und Deathmatch

Die HA-Cluster-Lösungen von Collax bieten sicheren Schutz vor Split Brain und Deathmatch und verhindern somit, dass die Cluster-Knoten in Not-Betriebszuständen zu Einzelkämpfern werden.

Zu einer solchen Situation kann es in zwei Fällen kommen (siehe Grafik).

Node ist ausgefallen oder wurde unbeabsichtigt ausgeschaltet

Der verbliebene Node wird die Kontrolle und Funktion des ausgefallenen Nodes übernehmen. Somit ist die Hochverfügbarkeit gesichert. Voraussetzung hierzu ist jedoch, dass die beiden Nodes weiterhin mit ihrem Gegenpart kommunizieren können.

Die Interconnect-Verbindung zwischen den beiden Nodes wird unterbrochen

Beide Nodes gehen nun davon aus, dass der jeweilige andere Cluster-Knoten nicht mehr verfügbar ist und wollen dessen Funktion übernehmen. Die Nodes übernehmen die Kontrolle über ihren Teil der eigentlich gemeinsam genutzten Speicher-Ressourcen. Dies führt zwangsläufig zu Datenchaos und zu Datenverlust. Ein nachträgliches Zusammenführen der Daten ist praktisch unmöglich.

Welches Dilemma kann dabei entstehen?

Zwar kann ein Node feststellen, dass sein Gegenüber nicht mehr erreichbar ist, jedoch gibt es für ihn keinen Weg zwischen den beiden Zuständen, Node-Ausfall oder Interconnect-Unterbrechung, zu unterscheiden. Wird von einem Node die falsche Annahme getroffen und der falsche Zustand für die weiteren Maßnahmen zugrunde gelegt, führt dies entweder zu Datenverlust oder zu einer stark eingeschränkter Verfügbarkeit.

Das Collax Fencing Device stellt sicher, dass der funktionstüchtige Node den anderen Node komplett abschaltet. Somit ist eindeutig, dass der verbliebene Node die Kontrolle hat und alle Funktionen übernehmen darf.

Was unterscheidet das Collax Fencing Device von herkömmlichen Lösungen?

Alle gängigen Fencing-Verfahren setzen auf eine dritte Instanz, die das oben beschriebene Dilemma lösen soll. Hier gibt es folgende Möglichkeiten mit den damit verbundenen Nachteilen:

Admin-Fencing: Hier greift der Administrator manuell ein und stellt so die Hochverfügbarkeit der Nodes wieder her. Damit ergibt sich eine eingeschränkte Hochverfügbarkeit.

Node-Quorum: Für ein funktionierendes Quorum sind mindestens drei Nodes notwendig. Für nicht eindeutige Fälle bleibt weiterhin ein Restrisiko für eine stark eingeschränkte Verfügbarkeit oder gar Split-Brain.

Quorum bei zwei Nodes: Für einen Zwei-Node-Cluster wird mindestens ein Quorum-Dienst auf einem Rechner eingerichtet, der nicht zum Cluster gehören darf. Dies ist kostenintensiv, bedingt auch durch das notwendige, fundierte Know-how der Administratoren. Auch hier besteht die Gefahr der nicht eindeutigen Fälle.

Quorum über SAN: Verfügt der Cluster über einen externem Storage kann dieser für das Quorum genutzt werden. Ebenfalls ist die Gefahr der nicht eindeutigen Fälle gegeben.

Fencing per Stonith: PDUs sowie Lights-Out-Devices müssen konfiguriert werden. Ein Deathmatch ist weiterhin möglich.

Allen alternativen Verfahren ist gemein, dass für einen Zwei-Node-Cluster eine drittes Gerät konfiguriert und verwaltet werden muss, sofern nicht der Administrator für Aufrechterhaltung der Verfügbarkeit herangezogen werden soll oder Einschränkungen bei der Verfügbarkeit in Kauf genommen werden.

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