Dieses HowTo zeigt die Installation der bekannten FritzCard PCI von AVM unter Debian Etch. Es sollte auf allen debianbasierenden Distributionen funktionieren ( Ubuntu, Morphix, Demudi, etc ). Getestet wurde es auf Debian Etch 32-Bit Kernel 2.6.18-3-686.
Trotz sorgfältiger Überprüfung kann es zu Fehlern kommen, daher kann für Schäden generell nicht gehaftet werden.
Im folgenden gehe ich von einer Minimalinstallation und allen installierbaren Updates aus.
Zuerst sollte die aktuelle Kernelversion bestimmt werden.
Anschließend müssen folgende Pakete installiert werden:
Zitat:
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# apt-get install linux-headers-$(uname -r) build-essential rpm capiutils
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Wer später pppd mit der FritzCard benutzen möchte, sollte ebenfalls noch das Capi-Plugin installieren
Zitat:
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# apt-get install pppdcapiplugin
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Nun benötigt man die Binär-Treiber von AVM, da nur diese die Capifunktionalität besitzen. Diese "leihen" wir uns von der SuSE Linux Distribution aus.
http://opensuse.fltronic.de
Von dort braucht man das Source-RPM aus der aktuellen Distribution 10.2
Zitat:
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# wget http://opensuse.fltronic.de/rpms/10_2/src/fcpci-0.1-0.src.rpm
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Dieses RPM muss nun unter Debian entpackt werden.
Zitat:
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# rpm2cpio fcpci-0.1-0.src.rpm | cpio -i
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Das nun entpackte RPM enthält u.a. den Quellcode von AVM in 32- und 64-Bit. Daher nun das 32-Bit Archiv entpacken.
Zitat:
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# tar xzvf fcpci-suse93-3.11-07.tar.gz
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Nun in das entstandene Verzeichnis "fritz" wechseln, den Patch einspielen und dann die Installation starten.
Zitat:
# cd fritz
# patch -p1 < ../fritz-tools.diff
# ./install
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Wer nicht das Paket "pppdcapiplugin" installiert hat, bekommt den Hinweis
"pppd not found". Das nun kompilierte Modul fcpci.ko befindet sich nach der Installation unter /lib/modules/$(uname -r)/extra/ .
Nach jedem Kernelupdate muß der Treiber neu kompiliert werden !!!
Da sich der Fritzkartentreiber mit den OpenSource hisax Treibern nicht verträgt, müssen diese vor dem Laden des fcpci-Moduls entladen werden.
Zitat:
# lsmod | grep ^hisax
# rmmod hisax_fcpcipnp
# rmmod hisax_isac
# rmmod hisax
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Nun kann das Modul fcpci geladen werden
und anschließend die Capi-Dienste starten
Mit
kann nun überprüft werden, ob Capi ordnungsgemäß funktioniert. Die Ausgabe sollte alle Informationen über die FritzCard anzeigen.
Damit nun der Treiber bei jedem Systemstart geladen wird, muß nun noch die Datei /etc/isdn/capi.conf editiert werden. Dort muß nur das Kommentarzeichen vor dem Eintrag fcpci entfernt werden.
Nach einem Reboot kann dann mit "capiinfo" überprüft werden, ob der Treiber korrekt geladen wurde.