Der Modular Server bietet (abgesehen
vom Management Modul) vollständige Redundanz. Die einzelnen Komponenten können bei Bedarf auch während des Betriebes ausgetauscht werden.
Zum Lieferumfang gehören zwei Netzteile mit je 1000W, die redundant arbeiten, solange die Leistungsaufnahme der restlichen Komponenten nicht die eines Netzteiles übersteigt.
Um auch bei Vollbestückung Ausfallsicherheit bieten zu können, ist es möglich bis zu vier Netzteile einzubauen.
Die bis zu 14 Festplatten werden zu Storage Pools zusammengefasst, auf denen virtuelle Laufwerke (LUNs) erstellt werden können. Je nach Anzahl der im Storage Pool befindlichen Festplatten sind folgende RAID-Levels möglich: RAID 0, 1, 1E, 5, 6, 10, 50, 60.
Ein zweiter Storage Controller bietet nicht nur zusätzliche Performance - im Falles eines Defektes kann der noch funktionierende Controller den ausgefallenen ersetzen.
Mit Hilfe der Funktion "Server Failover" ist es möglich, mit wenigen Klicks alle LUNs eines Servers mit einem anderen zu verbinden. Dies kann z.B. ein Cold Standby sein, der bei einem Ausfall eines Server dessen Funktion übernimmt.
Neben einer redundant ausgelegten Verbindung zum mitgelieferten Switch besteht die Möglichkeit, einen weiteren Gigabit-Switch einzubauen. Jedes Compute Module, das mit einer Mezzanine-Karte ausgestattet ist, ist anschließend mit dem zweiten Switch verbunden.